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Jugendschutz



Eventveranstalter/in müssen sich auch mit dem Thema Jugendschutz beschäftigen.

Dies natürlich einerseits weil es bestimmte Jugendschutz-Gesetze gibt, für dessen Einhaltung du als Organisator/in verantwortlich bist. Wenn das Barpersonal zum Beispiel einen harten Drink an einen 17-Jährigen abgibt, macht sich der Veranstalter strafbar von Gesetzes wegen, was unter Umständen sehr hohe Bussen mit sich bringen kann. Im Kanton Zug ist es z.B. auch verboten, an Betrunkene Alkohol auszuschenken. So könnte es also sein, dass ihr als Veranstalter haftet, wenn diese Person einen Autounfall verursacht. Das Gesundheitsamt des Kantons Zug hat dafür ein Merkblatt und einen Leitfaden zum Ausschank von Alkohol zusammengestellt.

Andererseits aber auch darum, weil Kinder und Jugendliche empfindlicher auf Alkohol reagieren als Erwachsene. Je früher Jugendliche regelmässig Alkohol trinken und je häufiger sie einen Rausch erleben, desto grösser ist die Gefahr, dass sie später Probleme mit Alkohol bekommen.
(Quelle: Schweizerische Fachstelle fĂĽr Alkhol- und andere Drogenprobleme)

Wer trägt die Verantwortung?



Aber einfach ist es nicht!

Als Veranstalter/innen seid ihr ja oft in einem Dilemma.
Zum Beispiel wenn man damit rechnet, dass man die Kosten für die Veranstaltung über das Gastrogeschäft- vor allem durch den Verkauf von (meist) alkoholischen Getränken wieder reinholen muss. Zu diesem Punkt könnt ihr euch überlegen, ob ihr eure präventiven Bemühungen auch vermarkten könntet- vielleicht findet ihr Sponsoren oder Förderer, die begeistert sind von euren Präventionsideen. Vielleicht findet ihr noch andere Veranstalter/innen, mit denen zusammen ihr eine Art Gütesiegel lancieren könntet für Veranstaltungen, die den Jugendschutz aktiv und kreativ umsetzen?


Wichtig ist jedenfalls, sich bereits weit im Vorfeld von Veranstaltungen Gedanken zu machen. Eine Person im OK könnte zum Beispiel ein Präventionskonzept erstellen, um es dann mit den andern zu besprechen.


In einigen Kantonen haben sich Veranstalter mit zuständigen kantonalen Stellen zusammen überlegt, wie Jugendschutz an Veranstaltungen besser umgesetzt werden könnte. In der Berner Broschüre Jugendschutz veranstalten findet ihr viele praktische Tipps und Adressen für Material.

Das Gesundheitsamt des Kantons Zug bietet für Veranstaltungen im Kanton Zug einen Gratis-Bezug von Kontrollbändern und Hinweisschildern an. Tel.: 041 728 24 49.

Verschieden farbige Kontrollbänder könnt ihr auch kaufen bei: www.exciteevents.ch : Excite Events, St. Georgenstrasse 210, 9011 St. Gallen

Dieses Plakat könnt ihr an der Bar aufhängen. Es zeigt die gesetzlichen Jugendschutzbestimmungen. Es ist auch hilfreich für das Barpersonal, wenn sie dies nicht immer wieder erklären müssen.


BroschĂĽre zum Abgeben an euer Barpersonal



Hier noch ein paar weitere Punkte und Ideen:

Rauchen:
Über den Verkauf und den Konsum von Zigaretten gibt es keine Bundesgesetze. Überlegt euch, ob es an einem entsprechenden Anlass nicht attraktiv sein könnte, eine Raucherecke einzurichten und den restlichen Raum rauchfrei zu halten?


Wann wird weniger Alkohol konsumiert?
Langeweile lässt trinken! Ideen sind gefragt, die einen Anlass nicht langweilig werden lassen (offenes Mikrophon für MC’s, Tischfussballkästen, Darts etc.). Es ist erwiesen, dass im Stehen mehr getrunken wird als wenn man sitzen kann. Also: genügend Sitzgelegenheiten anbieten. Wenn die Gäste etwas zum Essen kaufen können, trägt dies sicher auch dazu bei, dass der konsumierte Alkohol besser vertragen wird.
Zu einem attraktiven Getränkeangebot gehören auch alkifreie- und Leichtbiere.

Der "Saftlade" ist eine alkoholfreie mobile Bar, an der Sie nach Herzenslust selber mixen und shaken können. Der Kanton Zug finanziert die Miete und den Transport der Bar für Zuger Anlässe. Sie betreiben die Bar selbst und erhalten dazu eine Vielzahl von erprobten Rezepten!
Reservieren Sie den "Saftlade": suchtpraevention@gd.zg.ch

Rezepte fĂĽr Drinks ohne Alkohol, Tipps zum Mixen etc.:
www.bluecocktailbar.ch
www.fachstelle-asn.ch/de/funkybar.php


Umgang mit Betrunkenen:
Als Veranstalter/in solltest du nicht wegschauen sondern hinschauen! Sorge dafür, dass diese Person keinen Alkohol mehr bekommt (du bist dafür verantwortlich). Versuche, die Person mit ruhiger Stimme aufzufordern, sich hinzusetzen und rufe ein Taxi für sie. Wenn die Person nicht ansprechbar ist, zögere nicht, die Sanität zu rufen (144). Decke die Person eventuell zu, damit sie nicht unterkühlt wird.


Infos ĂĽber Partydrogen
Flyer Safer Dancing
Safer-use-Regeln und Online-Beratung zu Substanzen

Haben wir an alles gedacht zum Thema Jugendschutz?
Checkliste



Jugendschutz-Profis fragen:
Bist du unsicher, was gewisse Jugendschutzmassnahmen angeht? Im Kanton Zug gibt es Präventionsfachleute, die euch kostenlos beraten:
Fachstelle für Gesundheitsförderung und Prävention Zug, Ägeristrasse 56, 6300 Zug, Tel.: 041 728 35 19, gesundheitsfoerderung@gd.zg.ch


 
 
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